| Teubert Krisenabwehr ist Hersteller des bekannten Hamburger Rettungstuchs, welches eine einfache und schnelle Evakuierung von Patienten innerhalb von nur 90 Sekunden ermöglicht. Neben dem Hamburger Rettungstuch ergänzt unter anderem die Rettungsweste „Amalie“, ein Produkt zur schnellen Evakuierung von Müttern und Kleinkindern, seit Februar 2011 das Sortiment der Firma, die sich insbesondere auf die Bewertung und Erstellung von Alarm- und Einsatzplänen für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen konzentriert.
Dementsprechend gilt es, Patienten die bestmögliche Vorsorge zu bieten, um im Fall einer Evakuierung schnell und richtig reagieren zu können.
Wer sich nicht auf die Notfallszenarien einstellt, nimmt Regressansprüche in Kauf, denn eine unzureichende Vorbereitung kann vor Gericht als Organisationsverschulden gelten. Das Oberverwaltungsgericht Münster hat geurteilt, dass jederzeit mit dem Ausbruch eines Feuers gerechnet werden muss. Die Pflicht zur Vorhaltung geeigneter Rettungsmittel liegt beim Träger der Einrichtung. Trotz dieser Vorsätze verfügen viele Einrichtungen aus dem Gesundheitswesen bislang über keinen – oder nur einen unzureichenden – Alarm- und Einsatzplan (kurz: ALEP). Dabei ist die Sicherstellung des ungestörten Klinikbetriebs zur kompetenten Versorgung der Patienten nicht nur eine zwingend erforderliche Grundbedingung, sondern auch eine wirtschaftliche Notwendigkeit.
Ein ALEP besteht aus weit mehr als einem Ordner im Regal oder Telefonlisten der Mitarbeiter. Er gibt Strukturen und Handlungsanweisungen vor, die auch in seltenen bzw. extrem belastenden Krisensituation zur tatsächlichen, sach- und zeitgerechten Handlungskompetenz aller Mitarbeiter führen und die Reaktionsfähigkeit der Klinik zu jeder Tages- und Nachtzeit sicher stellt, ohne eine zusätzliche Personalvorhaltung zu implementieren. Demnach kann ein gut strukturierter ALEP dabei helfen, die medizinische Versorgung von Patienten sicherzustellen, bzw. sogar zu verbessern. Ein durchdachtes System dient darüber hinaus noch dazu, den Klinikbetrieb ungestört aufrecht zu erhalten und Einschränkungen in der Betriebsfähigkeit der jeweiligen Einrichtung zu verhindern.
Produkte:
Das Hamburger Rettungstuch hilft Mitarbeitern, eigenständig Patienten und Bewohner einer Einrichtung binnen 90 Sekunden zu retten. Dafür liegt das Tuch, das über eine Zugfestigkeit von 500kg verfügt, standardgemäß unter jeder Matratze. Mit seiner Hilfe wird der Gefährdete im Ernstfall sicher und schnell mit Gurten fixiert, aus dem Bett und dem Zimmer, über den Flur und sogar über Treppen und Absätze in den nächstgelegenen Brandabschnitt gezogen.
Beim Auftreten eines möglichen Notfalls sprechen viele Probleme, die Menschenleben kosten könnten, für die Anschaffung des Hamburger Rettungstuchs:
Rauchgase: Nur wenige Atemzüge kohlenmonoxydhaltiger Luft führen erst zur Lähmung und dann zur Bewusstlosigkeit - bei Patienten und Mitarbeitern. Allein eine brennende Matratze entwickelt 30.000 m3 gefährliche Rauchgase!
Unzureichende Fluchtwege: Speziell bei Feuer oder Rauchentwicklung sind Aufzüge tabu - sie sind nicht mehr nutzbar. Und Patientenbetten können nicht über Treppen oder Absätze geschoben werden.
Zeitdruck: Das Umlagern eines Patienten auf Tragetücher kostet wertvolle Minuten.
Zu wenig Material: Die Feuerwehr kommt erst nach ein paar Minuten - für Sie zählt jedoch jede Sekunde. Auch die Profiretter haben nicht genügend Tragetücher an Bord.
Mangelnde Personalkapazitäten: Zum Abtransport eines Patienten aus der Gefahrenzone mit konventionellen Tragemitteln benötigt man 2-4 Feuerwehrmänner bzw. Helfer. Für die Benutzung des Hamburger Rettungstuchs nur einen Ihrer Mitarbeiter.
Platzmangel: Die Lagerung anderer Rettungsmittel nimmt viel Raum in Anspruch.
Kosten: Die Anschaffung konventioneller Tragetücher ist kostspielig.
Eine Weiterentwicklung des Evakuierungskonzeptes ist die Rettungsweste „Amalie“, die die Evakuierung von Säuglingen und Kleinkindern aus der Wochenstation ermöglicht. Die Weste hemmt das Einatmen von giftigen Gasen und bietet bei der Evakuierung Platz für zwei Kinder. Die Weste kann von den Eltern oder den Mitarbeitern getragen werden, so dass keine Trennung von Kind und Mutter erfolgen muss. Zudem haben die Träger die Hände frei, um Türen zu öffnen und weiteren Personen Hilfe zu leisten.
Das Teubert Krisenmanagement ist gerne dazu bereit, auch Ihren Alarm- und Einsatzplan zu überprüfen und führt auf Wunsch - ggf. gemeinsam mit örtlichen Rettungskräften - in Ihrer Einrichtung eine realitätsnahe Übung durch. http://www.teubert-online.com |